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Ehemaliges jüdisches Lehrerhaus und Förderkreis.
Zu Anfang der 1990er Jahre wurde das Lehrerwohnhaus der ehemaligen jüdischen Gemeinde in Schenklengsfeld aus kulturgeschichtlichen Gründen unter Denkmalschutz gestellt. Dem aus einer Bürgerinitiative zur Erhaltung des Hauses hervorgegangenen Förderkreis Jüdisches Lehrerhaus Schenklengsfeld e.V. gelang es 1994 ein Nutzungskonzept zu erstellen und die Bausanierung finanziell abzusichern. Die Bauarbeiten begannen im Herbst 1996 und schon Anfang 1998 konnten zwei Familien in die oberen Stockwerke des Hauses einziehen. Die Räume in Erdgeschoss wurden anschließend zu einer Begegnungsstätte für Kultur und Geschichte eingerichtet. Im großen Seminarraum mit Judaica-Fachbibliothek können sich Besuchergruppen und Schulklassen zur Geschichte der ehem. jüdischen Gemeinde von Schenklengsfeld informieren. Im Museum selbst sind in Vitrinen zahlreiche Exponate u.a. zur jüdischen Religionsausübung ausgestellt.

Förderkreis Jüdisches Lehrerhaus Schenklengsfeld e.V.

    Presseberichte


Hersfelder Zeitung vom 1. Juli 2014
- Jüdische Geschichte in der Kuppenrhön

Museumstag am 12.05.2013
- "Nazi-Terror begann vor 80 Jahren"

Hersfelder Zeitung vom 11.11.2010
- "Die Erinnerung wach halten"

Hersfelder Zeitung vom 25.05.2012
- "Begraben - nicht vergessen"

Hersfelder Zeitung vom 24.05.2016
- "Klezmer und Geschichte"


Eine besondere Vitrine

Eine besondere Vitrine ist den Familien der ehemaligen jüdischen Gemeinde von Schenklengsfeld gewidmet. Hier sind Familienfotos, Reisepässe, Zeugnisse und sonstige Dokumente zu sehen, die an die Dorfnachbarn jüdischen Glaubens erinnern, deren Vorfahren seit vielen Generationen im Ort gelebt haben und auch hier begraben wurden.


Wissenswertes

Synagoge
Jüdische Gemeinde
Jüdischer Friedhof
Links
Martin Löwenberg